5. ACR Slalom Event / Meinerzhagen

 

Mehr, als erwartet

 

Nach dem gravierendem Starterschwund beim Mai – Slalom des AC Radevormwald, wurde sofort reagiert und eine neues Konzept kreiert, welches an beiden Tagen für ein volles Haus sorgte und die Kosten auffing. So war der Samstag sowohl für den langen, als auch kurzen DMSB – Slalom reserviert.

Die bisherigen Veranstaltungen in Meinerzhagen hatten durchweg für positive Resonanz gesorgt und die Möglichkeit am Veranstaltungstag noch zu nennen, bescherte den Radern wohl nicht erwartete 60 Starter.

Auch in der beim langen Slalom verwaisten Klasse G7 sorgte das Prädikat NRW Supercup für 7 Teilnehmer. Trotz eines Pylonenwurfes fuhr hier überraschender Weise Thorsten Brüggemann zum Sieg und ließ Seriensieger Ralf Lipkow nicht den Hauch einer Chance. Michael Schnöde war auf dem selben Polo sogar noch einen hauch schneller auf der Strecke, leistete sich aber 18 zusätzliche Sekunden.

In der Klasse G6 war das Ergebnis an der Spitze deutlich spannender, denn Thorsten König und Michael Benden trennte nur 12/100 Sekunden. Nach Bekanntgabe der Hütchentreffer rutschte Michael dann allerdings auf Rang zwei zurück. Andre Lüdorf, der wenige Tage zuvor eine deutliche Kostprobe seines Talentes im Alfa 156 zeigen konnte, stand im Polo gegen Lars Heisels Opel Manta auf verlorenem Posten. Dennis Kleinschmidt, ebenfalls AC Radevormwald, quetschte noch besserer Zeiten raus, aber auf Kosten von insgesamt 6 Strafsekunden.

In bestechender Form fuhr Rainer Schilling mit seinem G3 – BMW erneut zum Sieg, vor Diana Hampel, die sich natürlich über diesen erkämpften und nicht überlassenen zweiten Rang mächtig freute. Immerhin ließ sie 7 schnelle Jungs hinter sich. Die G3 war übers Jahr stets gut gefüllt, so dass Rainer für seine Leistungen auch ordentliche Punktezahlen kassierte, die ihm in Radevormwald an die Tabellenspitze spülten. 

In der Klasse F bis 2000ccm übernahm kein BMW das Kommando, sondern Gerhard Diel im Kissling – Astra. Fast eine Sekunde fehlte Lutz Kleeb und bei Conny Konschack waren es 1,5 Sekunden.

Mario Fuchs und sein ultra schneller Daihatsu fühlen sich auf dem Flugplatz in Meinerzhagen immer sehr wohl. Obwohl er im ersten Lauf ein Hütchen zerlegte, war ihm auch diesmal nicht der Sieg zu nehmen. Jens Müller lauerte auf Rang zwei, während Theo Grewe und Bernd Schöler das Verfolgerfeld schon mit einem Respektabstand anführten.

Nach etlichen zweiten Plätzen gelang Karl Rauhaus endlich ein Sieg, allerdings fiel der Punkte - Lohn bei nur zwei weiteren Mitstreitern nicht besonders reichlich aus.

Bei den „großen“ gingen 7 Bewerber ins Rennen. Olaf Jäntsch konnte an seinen Erfolg vor 14 Tagen nicht anknüpfen. Er schied mit defekter Hinterachse am Kadett Coupe aus. Jens Sieben ließ alles stehen und fuhr vor Andreas Vijge auf Platz 2. Klassen- Gruppen – und Gesamtsieg ging an Jürgen Lehmann, der heimliche Tabellenführer und unter Berücksichtigung seines fehlenden Laufes von Hagen auch größte Favorit auf den Titel.

                                                                                                        Mario